14.08.2020 – Martin “Gotti” Gottschild & Sven van Thom – “Tiere streicheln Menschen” – Comedy

Beginn: 19.00 Uhr Eintritt: 10 Euro, Reservierungen bitte: hier

“Tiere streicheln Menschen” heißt die würzige Actionlesung aus Berlin, bei der einem nicht nur die Ohren, sondern auch Augen, Herz und Testikel schlackern. Und zwar vor Freude.
Das sind Martin ‚Gotti‘ Gottschild und Sven van Thom. Das Programm geht so, abwechselnd liest Gotti Geschichten über Menschen, die es wirklich gibt und andere, die eher nicht so. Sven singt wunderbaren Songs, die einen zwischen Melancholie und aberwitzigem Humor hin und her werfen.

Zum Ende des Abends zeigt Gotti umwerfend komische „Diavorträge“ – absurde Geschichten, die er sich zu nostalgischen Familien-Dias, ausdenkt, die er auf Flohmärkten findet.

Martin Gottschild und Sven van Thom sind seit 2014 wöchentlich auf dem Sender RadioEins zu hören.Zudem präsentiert Gotti regelmäßig in der Fernsehsendung „Abendshow“ vom RBB „Heimatkunde mit Gotti Gottschild“, in der er Dias, die er auf Flohmärkten findet, neu interpretiert und mit aberwitzigen Bildunterschriften versieht.Seine Geschichtensammlungen „Der Schatz im Silberblick“, „Die Schwarte Mamba“ und „Im Würgegriff des Wanderfalken“ suchen in der ihrer Dichte der Pointen ihresgleichen.Manche behaupten, Gotti sei wahrscheinlich der lustigste und sympathischste Schnurrbartträger, den die Republik je gesehen hat. Und damit haben sie absolut Recht.
Sven van Thom, Gottis musikalischer Gegenspieler auf der Bühne, scheint genau das Gegenteil zu sein: Ein glattrasierter Brillenträger, mit ordentlich zurechtgefönter Frisur, der sich steif in Anzug und Krawatte zwängt, der auf den ersten Blick vermuten lässt, er würde uns jederzeit ungefragt eine Lebensversicherung aufschwatzen wollen. Doch der Schein trügt. Wenn er erst einmal eines seiner fiesen Liebeslieder dargeboten hat, ist klar, der Mann hat’s faustdick hinter den knorpeligen Ohren.Kaum ein zweiter Singer/Songwriter versteht es so gut, sein Publikum zwischen absurder Albernheit und herzerwärmender Melancholie hin und her zu werfen.